Faltenbehandlung mit Eigenfett (Lipofilling)
Als Alternative zu Hyaluronsäure-basierten Fillern kommt bei Volumenverlust im Gesicht oder Faltenbildung auch eine Faltenbehandlung mit Eigenfett (ein sog. Lipofilling im Gesicht) in Frage. Dabei handelt es sich im Gegensatz zu Behandlungen mit Fillern um einen kleinen operativen Eingriff, der jedoch einige wesentliche Vorteile hat:
- das Behandlungsergebnis ist in aller Regel dauerhaft
- es wird ausschließlich körpereigenes Gewebe eingebracht
- Eigenfett ist äußerst reich an Stammzellen, sodass neben dem Volumeneffekt auch eine Verbesserung des Hautbildes erreicht wird
- zur Gewinnung des Eigenfetts wird eine (kleine) Fettabsaugung vorgenommen, bei der überschüssiges Fettgewebe in einem bestimmten Körperareal entfernt wird
Das müssen Sie wissen:
Dauer
ca. 1 Stunde
Betäubung
örtliche Betäubung
Klinikaufenthalt
nein
Heilungsverlauf
mögliche Blutergüsse & Schwellungen für einige Tage
FAQ - Lipofilling in Kassel
Was muss vor der Operation beachtet werden?
Vor der Operation:
Zur optimalen Vorbereitung auf die Behandlung findet im Vorfeld ein obligatorisches Beratungsgespräch in unserer Praxisklinik für Plastische Chirurgie statt. Hier schätzen wir ein, ob eine Eigenfettbehandlung möglich und sinnvoll ist, und ob der Wunsch besteht, den Eingriff evtl. mit anderen Eingriffen im Gesicht wie z.B. einer Lidstraffung oder einem Facelift zu kombinieren. Zudem besteht die Möglichkeit, sämtliche Fragen rund um die Behandlung, wie Ablauf, Kosten, Risiken oder Nachsorge, zu klären.
Ablauf des Lipofillings und postoperativer Verlauf:
Zunächst erfolgt die exakte Planung und Einzeichnung der Behandlungsareale im Gesicht, sowie der Entnahmestelle des Fettgewebes meist am Bauch oder en Oberschenkeln. Anschließend wird – wie bei jeder Fettabsaugung – über einen kleinen Stich zunächst eine spezielle Flüssigkeit in den Bereich der Entnahmestelle eingebracht. Nach etwa 20-minütiger Einwirkzeit wird das Fettgewebe abgesaugt und aufbereitet, um dann über feine Einstiche in das Gesicht eingebracht zu werden.
Der Eingriff erfolgt in der Regel in örtlicher Betäubung (auf Wunsch auch in Dämmerschlafnarkose) und dauert ca. 1h, nach der Operation können Sie direkt nach Hause fahren. Der Fadenzug an der Entnahmestelle erfolgt nach etwa 7 Tagen, im Gesicht ist kein Fadenzug notwendig.
In der Regel bleiben etwa 60–70% des injizierten Fettes erhalten und erzeugen ein langanhaltendes, in vielen Fällen auch dauerhaftes Ergebnis. Auf Wunsch kann der Eingriff jederzeit wiederholt werden, sofern der Wunsch nach mehr Volumen zu besteht. Nach dem Eingriff ist das Gesicht zumeist für einige Tage geschwollen. Auch treten an der Entnahmestelle möglicherweise leichte Blutergüsse oder Schwellungen auf, die jedoch gut auf Kühlung ansprechen und nach einigen Tagen abklingen.
Wer diesen Eingriff durchführt · 2 Fachärzte

Dr. med. Julius Hoehne
Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie · Gründer und Leiter der Praxisklinik
Seine Weiterbildung begann 2009 bei Prof. Dr. Vincent Yeow in Singapur, Schwerpunkt der Ausbildung war die Brust- und Gesichtschirurgie. In Aachen vertiefte er seine Kenntnisse in der brust- sowie der körperformenden Chirurgie, in Stuttgart in der Gesichts- und Nasenchirurgie.
Schwerpunkte
- Brustchirurgie
- Körperformende Chirurgie
- Gesichts- und Nasenchirurgie
Mitglied in
- DGPRÄC
- ProInterplast
- American Society of Plastic Surgeons

Dr. Maximilian Philip Schilderoth
Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie
Seine Facharztausbildung begann an der Universitätsklinik Göttingen bei Prof. Dr. G. Felmerer mit Fokus auf postbariatrischem Bodycontouring und Lymphchirurgie. Das letzte Jahr absolvierte er in der Kinderchirurgie.
Schwerpunkte
- Bodycontouring
- Liposculpturing
- Mummy-Makeover
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