Ohrenkorrektur (Otopexie)

Abstehende Ohren in extremer Ausprägung sind bei Kindern und Erwachsenen oft Grund für Spott und Hänseleien, bis hin zu sozialer Ausgrenzung. Das Ohr gilt als sogenanntes „Segelohr“, wenn die Ohrmuschel mehr als 30° vom Kopf absteht. Eine plastische Ohrenkorrektur wirkt dem als wenig ästhetisch angesehenen Schönheitsmakel entgegen.

Mit einer Ohranlegeoperation stellen wir in unserer Kasseler Praxisklinik für Plastische Chirurgie eine anatomisch korrekte Ohrform her. in einem persönlichen Beratungsgespräch bestimmt der behandelnde Chirurg, welche Maßnahmen zur Anpassung des Ohres ergriffen werden müssen. Sie erhalten zudem detaillierte Informationen zu Nachsorge, möglichen Risiken und Kosten.

Plastische Eingriffe, die der Verbesserung der Körperästhetik dienen und keiner medizinischen Notwendigkeit bedürfen, werden in der Regel nicht von der Krankenkasse übernommen. Bei Kindern mit stark ausgeprägtem Befund und entsprechendem Leidensdruck tragen allerdings häufig auf Antrag die Krankenversicherungen die Behandlungskosten.

Ablauf der Ohrenkorrektur

Im Zuge der Operation erfolgt die Schnittführung in der Regel an der Rückseite der Ohrmuschel. Nach der gewünschten Formung und Modellierung des Knorpels vernäht der Chirurg die Haut wieder. Die nach der Abheilung auftretende Narbe bleibt vor Blicken sehr gut verborgen.

Der etwa 90-minütige Eingriff (für beide Seiten) wird bei Kindern in Vollnarkose, bei Erwachsenen in örtlicher Betäubung durchgeführt. Der Eingriff wird in der Regel ambulant, bei Kindern unter 6 Jahren verbunden mit einem eintägigen stationären Aufenthalt in der Diakonie Klinik Kassel, durchgeführt.

Planen Sie nach einer operativen Ohrenkorrektur eine Schonzeit von etwa einer Woche ein. Insgesamt muss ein spezielles Stirnband für 3 Wochen Tag und Nacht getragen werden sowie für weitere 3 Wochen nachts getragen werden, um den Abheilungsprozess zu begünstigen und das Risiko einer ungewollten Zurückformung des Ohres zu verhindern. Die ersten Nächte sollten Sie zudem darauf achten, beim Schlafen nicht auf dem behandelten Ohr zu liegen. Auch hierdurch kann das spätere Ergebnis negativ beeinträchtigt werden.



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